TARGOBANK Kreditkarte

Aktualisiert am 14. Oktober 2026

TARGOBANK ist eine Bank mit Filialnetz. Eine Karte aus einem solchen Haus unterscheidet sich nicht durch das Kartensystem – das Akzeptanznetz ist bei jeder Karte desselben Systems gleich – sondern durch den Weg, den Sie gehen können, wenn etwas zu klären ist.

Auf dieser Seite geht es deshalb um die Betreuung rund um die Karte: Wer nimmt eine Reklamation auf, wo bekommen Sie Ersatz, was kann eine Filiale leisten und was nicht – und was bedeutet es, dass die Karte bei einer Bank liegt, bei der Sie möglicherweise ohnehin ein Konto führen.

TARGOBANK Kreditkarte im Vergleich

Der Vergleichsrechner wird hier eingebunden.

Der Rechner zeigt Jahresgebühr, Fremdwährungsgebühr und Abhebekonditionen dieser Karte neben denen der anderen Anbieter. Diese Werte ändern sich laufend und stehen deshalb dort und nicht im Text.

Unabhängig. Wir vergleichen nach Bedingungen, nicht nach Provision. Wie wir Geld verdienen, steht in Über uns.

Kurz gefasst

Art des Anbieters
Filialbank als Herausgeber der Karte
Wege zum Abschluss
Online und über die Filiale – Konditionen je Weg prüfen
Konto
Für den Einzug der Abrechnung ist ein Referenzkonto nötig – Kopplung prüfen
Ansprechpartner
Der Herausgeber laut Bedingungswerk; die Filiale ist ein Weg dorthin
Zu prüfen
Ob die Karte einzeln erhältlich ist und was ein Paket mit Konto kostet

Was die Filiale bei einer Karte leisten kann – und was nicht

Eine Karte entsteht nicht in der Filiale. Sie wird zentral ausgegeben, der Rahmen wird zentral festgelegt, die Abrechnung wird zentral erstellt. Die Filiale ist deshalb kein Ort, an dem über die Karte entschieden wird – sie ist ein Ort, an dem ein Vorgang aufgenommen werden kann. Dieser Unterschied ist wichtig, wenn Sie eine Filiale aufsuchen.

Was daraus für die einzelnen Anliegen folgt:

Antrag und Identifizierung
Der Antrag lässt sich online stellen; die Identifizierung ist in der Filiale persönlich und am selben Termin möglich. Für alle, bei denen das Video- oder Postverfahren nicht funktioniert, ist das der praktische Unterschied.
Fragen zur Abrechnung
Eine Frage zu einer Buchung können Sie in der Filiale stellen. Entschieden wird sie dort nicht – die Prüfung läuft über den Herausgeber. Rechnen Sie mit einem Vorgang, nicht mit einer sofortigen Klärung am Tresen.
Ersatzkarte
Die Ausstellung läuft zentral, die Filiale kann den Vorgang aufnehmen und die Identität prüfen. Das spart den Postweg – nicht die Zeit bis zur Ausstellung.
Sperrung
Für eine Sperrung zählt vor allem Zeit. Eine Filiale hat Öffnungszeiten und ist damit der langsamste Weg, den es gibt. Der telefonische Sperrweg ist unabhängig von Öffnungszeiten und funktioniert auch mit einer Karte, die nicht zur Hand ist.

Der praktische Wert der Filiale liegt damit an einer anderen Stelle, als die Werbung nahelegt: nicht beim Abschluss, sondern bei den seltenen Vorgängen, bei denen ein persönliches Gespräch mit einem Menschen weiterhilft. Ob Ihnen das etwas wert ist, entscheidet darüber, ob der Filialweg für Sie der richtige ist.

Karte, Konto und was zusammen verkauft wird

Für eine Karte ist ein Konto nötig, über das die Abrechnung läuft – in der Regel per Lastschrift. Das ist Mechanik und gilt bei jeder Karte. Der Unterschied bei einer Filialbank liegt darin, dass dieses Konto im selben Haus geführt werden kann – und dass die Karte dann häufig nicht allein, sondern im Zusammenhang mit der Kontoverbindung angeboten wird.

  1. Karte mit Referenzkonto bei einer anderen Bank. Das ist die günstigste Ausgangslage für den Vergleich: Sie beurteilen die Karte allein nach ihren Konditionen. Klären Sie, ob der Anbieter das zulässt.
  2. Karte mit Konto im selben Haus, aber getrennt geführt. Die Karte bleibt ein eigenes Produkt; die Kontoführung ist eine zweite Position in Ihrer Rechnung. Beides getrennt betrachten.
  3. Karte im Paket mit einem Kontomodell. Hier gehört der Gesamtpreis in die Rechnung – und die Bedingungen, an die eine Gebührenfreiheit des Kontos geknüpft ist, etwa ein regelmäßiger Geldeingang. Prüfen Sie, ob Sie diese Bedingungen dauerhaft erfüllen.

Ein Punkt, der bei Karten häufig übersehen wird: Die Voreinstellung der Abrechnung. Ist sie auf Teilzahlung gestellt, entsteht daraus ein Kredit, dessen Zinsen nicht im Kartenpreis stehen, sondern im Verlauf. Bei einem Paket aus Konto und Karte fällt dieser Punkt gern unter den Tisch – die Karte wirkt günstig, das Darlehen entsteht später.

Ein Termin in einer Filiale ist immer auch ein Verkaufsgespräch. Legen Sie vorher fest, was Sie abschließen wollen und was nicht. Bei einer Bank mit mehreren Produkten ist der Weg zur Karte oft der Einstieg in ein Gespräch über das Konto, die Absicherung oder ein Depot.

Der Weg bei Problemen: Klären Sie ihn vorher

Bei einer Karte gibt es drei Fälle, in denen es auf den richtigen Weg ankommt: eine Buchung, die Sie nicht zuordnen können, eine verlorene oder beschädigte Karte und der Verdacht auf Missbrauch. Die Wege unterscheiden sich – und nur auf den ersten können Sie sich in Ruhe vorbereiten.

  • Wer nimmt meine Reklamation auf? Ihr Vertragspartner ist der Herausgeber. Fragen Sie vorab, ob eine Filiale den Vorgang aufnimmt und welche Unterlagen dafür nötig sind.
  • Welche Frist gilt für einen Einwand gegen eine Buchung? Fristen stehen im Bedingungswerk und laufen ab dem Abrechnungsdatum. Eine verspätete Meldung kann die Rückforderung erschweren.
  • Wie wird eine Sperrung ausgelöst, und was passiert danach? Der Sperrweg sollte notiert sein, bevor Sie ihn brauchen. Nach der Sperrung ist die Frage, wie Sie an Ersatz kommen und ob eine vorläufige Karte vorgesehen ist.
  • Wer ist bei einer verdächtigen Abbuchung am Telefon ein echter Mitarbeiter? Eine Bank ruft nicht an und fragt Sie dabei nach Kartennummer, PIN oder einer TAN. Wer das tut, ist nicht Ihr Herausgeber.

Der letzte Punkt klingt selbstverständlich und funktioniert trotzdem: Die Angabe, dass die Bank niemals nach diesen Daten fragt, ist keine Frage der Höflichkeit, sondern Ihres Kontos. Wenn Sie den Weg der Reklamation vorher kennen, entscheiden Sie im Fall des Falls und nicht unter Zeitdruck.

Bestandskunde: Was die Hausverbindung ändert – und was nicht

Bei einer Bank mit Filialnetz ist die Karte oft Teil einer bestehenden Kundenbeziehung. Das erzeugt eine Erwartung, die sich nicht automatisch erfüllt: dass eine langjährige Verbindung bessere Konditionen mit sich bringt. Konditionen hängen am Produkt und am Preisverzeichnis, nicht an der Dauer der Verbindung.

Drei Fragen, die Bestandskunden vor dem Abschluss klären sollten:

  1. Gilt das beworbene Angebot für Neukunden oder für Bestandskunden? Aktionen für Neukunden sind häufig auf das erste Jahr begrenzt. Was danach gilt, steht im Preis- und Leistungsverzeichnis.
  2. Ist die angebotene Karte dieselbe, die ich schon habe? Wenn Sie bei derselben Bank bereits eine Karte führen, kann es sein, dass das aktuelle Angebot ein anderes Produkt ist. Vergleichen Sie mit Ihrem bestehenden Vertrag, bevor Sie einen zweiten abschließen.
  3. Was passiert mit meiner alten Karte? Zwei Karten desselben Hauses bedeuten zwei Verträge und zwei Rahmen. Eine unnötige zweite Karte gehört gekündigt – achten Sie auf Kündigungsfristen und darauf, welche Lastschriften an welcher Karte hängen.

Der zweite Punkt ist der häufigste Fehler in dieser Lage: Man schließt eine Karte ab, die kaum anders ist als die, die man seit Jahren nutzt, und zahlt anschließend zwei Gebühren. Wer sein Kartenportfolio prüfen will, fängt am besten bei der Karte an, die bereits existiert.

Was der Filialzugang bei einer Karte wert ist

Bei einem Tagesgeldkonto ist die Filiale ein Weg, der Zinsen kostet: Das Filialnetz muss aus der Marge bezahlt werden. Bei einer Karte liegt die Sache anders. Ein Kartenprodukt wird ohnehin zentral gefertigt und abgerechnet – die Filiale verändert das Produkt nicht, sie ist nur ein zusätzlicher Kontaktweg.

Damit ist die Bewertung einfacher als bei einem Konto: Sie zahlen nicht für die Filiale, Sie bekommen sie dazu. Ob Sie sie nutzen, hängt an Ihrer Lebenssituation:

  • Wer selten Fragen zur Karte hat, wird die Filiale kaum nutzen. Für diese Leser ist die Karte eine Karte unter vielen, und die Konditionen entscheiden allein.
  • Wer Identifizierung oder Ersatz persönlich abwickeln will, hat hier einen realen Weg. Das ist der praktische Unterschied zu einem reinen Fernabsatzanbieter.
  • Wer gerade bei dieser Bank ein Konto führt, hat den Weg ohne zusätzlichen Aufwand. Alles an einer Stelle zu haben, ist ein legitimer Grund – man sollte ihn nur bewusst wählen.

Die ehrliche Zusammenfassung: Bei einer Karte ist der Filialzugang ein Zusatz, kein Preisbestandteil. Vergleichen Sie die Konditionen so, als gäbe es die Filiale nicht – und sehen Sie den persönlichen Weg als das, was er ist: eine Möglichkeit, die bei einem Kartenproblem wertvoll werden kann und ansonsten ruht.

Worauf Sie bei einer Karte mit Filialzugang achten sollten

In dieser Reihenfolge:

  1. Ist die Karte einzeln erhältlich, oder ist ein Konto im selben Haus Voraussetzung?
  2. Was kostet ein Paket aus Konto und Karte insgesamt – nicht nur die Kartengebühr?
  3. Welche Karte ist im Angebot, und unterscheidet sie sich von einer Karte, die Sie dort bereits führen?
  4. Wie ist die Abrechnung voreingestellt – Vollzahlung oder Teilzahlung?
  5. Welche Frist gilt für den Einwand gegen eine Buchung, und wo steht sie?
  6. Welcher Weg ist für eine Sperrung vorgesehen, und haben Sie ihn notiert?
  7. Was kostet die Karte im Auslandseinsatz – der Posten, der bei einer Reise den Unterschied macht?
  8. Werden Sie die Filiale tatsächlich nutzen? Wenn nein, vergleichen Sie die Konditionen rein gegen die Alternativen – dafür ist der Rechner da.

Häufige Fragen

Kann ich die TARGOBANK Kreditkarte in der Filiale beantragen?

Bei einer Bank mit Filialnetz ist der persönliche Abschluss in der Regel möglich, meist parallel zum Onlineweg. Der praktische Unterschied liegt bei der Identifizierung: Persönlich ist sie am selben Termin erledigt. Klären Sie, ob die Konditionen beider Wege identisch sind – das ist nicht selbstverständlich.

Brauche ich ein Konto bei der TARGOBANK für die Kreditkarte?

Eine Karte braucht in jedem Fall ein Referenzkonto, von dem die monatliche Abrechnung eingezogen wird. Ob dieses Konto bei der Karte herausgebenden Bank geführt werden muss oder bei einer anderen Bank liegen darf, ist eine Frage des Angebots und sollte vor dem Antrag geklärt werden.

Bekomme ich als Bestandskunde bessere Konditionen?

Nicht automatisch. Konditionen hängen am Produkt und am Preis- und Leistungsverzeichnis, nicht an der Dauer der Kundenbeziehung. Klären Sie bei beworbenen Angeboten, ob sie für Neu- oder Bestandskunden gelten und was nach einem Aktionszeitraum gilt.

Was mache ich, wenn meine Karte verloren geht?

Sperren lassen, und zwar über den vorgesehenen Sperrweg – dieser ist unabhängig von Öffnungszeiten und damit schneller als eine Filiale. Die Ersatzkarte wird in der Regel zentral ausgegeben; eine Filiale kann den Vorgang aufnehmen, was den Postweg für die Identitätsprüfung spart.

Wie lange habe ich Zeit, eine Buchung zu reklamieren?

Für den Einwand gegen eine Abrechnung gelten Fristen, die im Bedingungswerk stehen und üblicherweise ab dem Abrechnungsdatum laufen. Prüfen Sie die Frist vor dem Abschluss, damit Sie im Fall des Falles wissen, wie viel Zeit bleibt.

Ruft die Bank an und fragt nach meiner Kartennummer oder PIN?

Nein. Weder der Herausgeber noch das Kartensystem fragt am Telefon nach Kartennummer, PIN oder einer TAN. Wer das tut, verfolgt ein eigenes Interesse. Fragen zu Ihrer Karte klären Sie über den Weg, den Sie selbst gewählt haben – nicht über einen Anruf, den Sie nicht erwartet haben.

Was kostet die TARGOBANK Kreditkarte?

Jahresgebühr, Fremdwährungsgebühr und Abhebekonditionen ändern sich und stehen deshalb im Vergleichsrechner auf dieser Seite, nicht im Text. Achten Sie dabei auf die Gebühr ab dem zweiten Jahr – eine Aktion im ersten Jahr sagt nichts über die laufenden Kosten.

Kann ich die Kreditkarte jederzeit kündigen?

Kartenverträge haben Kündigungsregeln, die im Bedingungswerk stehen. Klären Sie vor dem Abschluss die Frist und ob bei einer Kündigung ein bestehender Saldo sofort auszugleichen ist. Wenn Sie die Karte als Paket mit einem Konto führen, prüfen Sie, ob die Kündigung der Karte das Konto berührt.